vis-à-vis
Helena Rossner im Dialog mit dem KloHäuschen - eine Residency

 
Ein Gegenüber, ein Ansprechpartner. Ein Dialog, ein Austausch, die Neugier. Das Erkennen des Anderen, die Entdeckung, die Erkenntnis, ein Portrait. Das SichDurch-den-Anderen-Kennen-Lernen, die Abgrenzung, die Übereinstimmung, das Verstehen. Ein Miteinander.
 
Die Pandemie führt zur Begrenzung, zur Beschränkung, zum Vereinzelten. Auf sich selbst zurückgeworfen, zur Verlangsamung gezwungen, auch zur Reduktion, einmal mehr mit der Frage nach der Sinnhaftigkeit konfrontiert folgt die Introspektion, die Analyse, die Bilanz, Zeit erhält eine neue Bedeutung.
 
Ein Artist in Residence des KloHäuschens zu sein bedeutet in diesem, meinem Fall keinen Orts- oder Länderwechsel, dennoch einen neuartigen Austausch: den intensiven, zeitlich festgelegten Dialog mit dem KloHäuschen. Dabei greife ich einen lange brachliegenden Strang meines künstlerischen Ausdrucks wieder auf: Die Zeichnung. Anknüpfend an das, was mich vor und während meines Studiums beschäftigt hat, möchte ich in meiner Residency mit dem KloHäuschen als Dialog-Partner einen regen, freigeistigen, unbeschränkten und prozesshaften Austausch führen.
 
Helena Rossner wurde 1978 in Singen Hohentwiel geboren. Sie studierte Malerei / Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seit 2009 lebt und arbeitet sie in München.
 

 

 
 
 
  Maßnahmen zur Beseelung des Klohäuschens an der Großmarkthalle
Ein Projekt des realitaetsbüros, gefördert vom Kulturreferat der LH München.
 
 
   
 
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