RITU-ALER
 
Innerhalb einer "artist in residence" vom 01.-04.März 2018, vertiefen Anette Friedrich Johannessen (Bergen) & Stephanie Felber (München) ihren Austausch über rituelle Handlungen im Alltag, innerhalb des Terrains des KloHäuschens.
 
Das KloHäuschen und seine Umgebung werden zum Setting ihrer Performances/Recherchen; die Aktionen sind Serien von Gesten, die sich auf verschiedene Art wiederholen und dabei eine Beziehung zwischen Ritualen und banalen Aktionen hinterfragen. Sie wiederholen eine Anzahl alltäglicher Ereignisse, interagieren unmittelbar mit dem Alltagsgeschehen und setzen Körpersprache und Bewegungsvokabular immer wieder neu in Beziehung. Die ganze Zeit über ist der Austausch offen für Einflüsse während des Prozesses. Die Besucher sind herzlich eingeladen, im Laufe der Woche zu partizipieren.
 
Das KloHäuschen Stephanie Felber Anette Friedrich Johannessen Magdalena Munich
Das KloHäuschen Stephanie Felber Anette Friedrich Johannessen Magdalena Munich
Das KloHäuschen Stephanie Felber Anette Friedrich Johannessen Magdalena Munich
 
Am letzen Tag (4.März) macht das Team ihren Arbeitsprozess anhand von einer Dokumentation ihres Austausches sichtbar und lädt zu einem gemeinsamen Dialog um 11h - bei Kaffee und Weißwurst - ein.
 
Das KloHäuschen Stephanie Felber Anette Friedrich Johannessen Magdalena Munich
Das KloHäuschen Stephanie Felber Anette Friedrich Johannessen Magdalena Munich
Das KloHäuschen Stephanie Felber Anette Friedrich Johannessen Magdalena Munich
 
Anette Friedrich Johannessen arbeitet vor allem im Bereich Performance und Video. Sie erhielt ihre künstlerische Ausbildung am Camberwell College of Arts (London), nachdem sie die KiB Kunstschule in Bergen (Norwegen) besucht hatte. Anette Friedrich Johannessen hat an zahlreichen Ausstellungen (Einzel- und Gruppenausstellungen) in England, Norwegen, Rußland und Deutschland teilgenommen. 2013 war sie Artist in Residence beim "Istitut für Alles Mögliche", Berlin. Aktuell lebt und arbeitet sie in Bergen, Norwegen, wo sie auch Mitglied des Netzwerkes PAB (Performance Art Bergen) ist.
 
Stephanie Felber forscht mit ihren Arbeiten in den Zwischenspuren von angelegtem und kompositorisch aufgearbeiteten Gedanken und Materialien, die zum Teil installativ und zum anderen performativ erfahrbar werden, meistens so, dass der Betrachter einerseits eingebunden ist, andererseits seine Wahrnehmung herausgefordert oder irritiert wird. Auf diese Weise wirft sie Fragen auf, die sich sowohl mit dem Zeigen, als auch mit dem Momentum des sich Zeigens auseinandersetzen.
 
Die Reise von Anette Friedrich Johannessen wird gefördert von der Stadt Bergen.