#27 - Institut für Glücksfindung : #ZWEI
 
Ab dem 11. September ist im KloHäuschen das Institut für Glücksfindung zu Gast.
 
Nach dem Theaterabend #EINS im Juni 2010, widmet sich das Institut für GlücksFindung in seiner ersten Installation #ZWEI wieder ganz seinem eigentlichen Ziel, der Herstellung von Glück. Das KloHäuschen wird zum alchemistischen Labor, zur Glücksküche.
Wenn man Glück hat, wird dort vielleicht gerade gekocht...
 
Das Institut für GlücksFindung ist ein neu gegründetes Arbeitskollektiv, das in unregelmässigen Abständen kreative Interventionen produziert, die sich mit dem flüchtigen Augenblick der Glückserfahrung auseinandersetzen. Dabei kann diese sowohl als sinnliche, künstlerische oder auch als gemeinschaftliche Erfahrung eintreten. Installation, Performance, Theater, Musik, Essen sind alles mögliche Ausdrucksformen. Das Institut stellt sich die alten Fragen nach dem Glück des Menschen neu und eröffnet einen sinnlichen Raum, in dem gemeinsam Glück erfahren werden kann.
 
Statuten des Instituts für Glücksfindung:
1. Ziel des Instituts ist die Herstellung von Glück - bis uns etwas Besseres einfällt.
2. Das Institut forscht empirisch - der künstlerische Prozess ist Teil der Forschung.
3. Das Institut ist nur sich selbst verpflichtet.
4. Das Arbeitsmaterial des Instituts ist der persönliche Erfahrungsschatz der einzelnen Mitglieder oder anderer Probanden.
5. Alle am Institut Beteiligten werden automatisch zu Institutsmitgliedern.
6. Eine Mitgliedschaft ist lebenslänglich - es sei denn, das Institut sieht sich aus schwerwiegenden Gründen gezwungen, das Mitglied zu exkommunizieren.
7. Jedes Institutsmitglied ist gleich wertvoll.
8. Jedes Institutsmitglied ist der Wahrheit verpflichtet & ordnet seine persönlichen Bedürfnisse dem Ziel des Instituts unter.
9. Das Institut ist nicht demokratisch.
10. Erkennt aber die internationalen Menschenrechte an.
11. Das Institut verpflichtet sich zu Einheit von Handlung, Raum & Zeit.
12. Künstliche Reize durch Schießereien oder Mordszenen sind untersagt.
13. Das Institut ist real, die Mitglieder sind real, der Raum ist real, die Zeit ist real & alle daraus resultierenden Ergebnisse sind real. Die Forschung ist real.
14. Das Institut hat keine Angst vor Widersprüchen.
15. Die Überforderung ist eine willkommene Arbeitstechnik des Institituts.
16. Die Forschung des Instituts ist nie abgeschlossen.
17. Der Forschungserfolg des Instituts will die Realität verändern.